Im September 2017 trat die nächste Stufe "Energielabels für Staubsauger" in Kraft.

So dürfen ab September 2017 Staubsauger nur noch mit einer maximalen Watt-Leistung von 900 Watt (43 kWh/Jahr) hergestellt werden. Ferner wurde die Lärmgrenze auf 80 Dezibel und die Saugkraft bei Hartböden auf 98 % und bei Teppichböden auf 75 % festgelegt. Um die Qualitätsanforderungen zu optimieren wurde auch eine Haltbarkeit von mind. 500 Betriebsstunden europaweit festgelegt.

Quelle: GFDK, Berlin

1. Schritt - der Qualitätsstandards:

Seit 01. September 2014 müssen alle im Handel erhältlichen Staubsauger mit dem EU-Energielabel für Staubsauger gekennzeichnet sein. Mit dem Label soll poteniellen Käufern die Kaufentscheidung erleichtert werden.

Zu den zentralen Leistungsmerkmalen des neuen Labels zählen neben der Angabe der Energieeffizienzklasse (A bis G) auch der jährliche Energieverbrauch. Die Angabe zum Energieverbrauch basiert auf 50 einstündigen Reinigungsvorgängen einer Fläche von 87 m². Ferner gibt das Label Auskunft zur Reinigungsleistung des Saugers auf Teppich- und Hartböden sowie die Geräuschentwicklung und Staubemission beim Saugen.

Ein Sauger der Klasse A verbraucht etwa 50 % weniger Strom als ein Modell der Klasse F.

Mit der Einführung des Labels wurde auch die maximale Leistungsaufnahme der erhältlichen Staubsauger auf 1.600 Watt begrenzt. Dadurch wird der jährliche Stromverbrauch auf weniger als 62 KWh/Jahr basierend auf o. g. Nutzung begrenzt. Ein Gerät der Energieeffiziensklasse A benötigt nur 28 kWh/Jahr.

In den kommenden Jahren werden die Anforderungen an die Energieeffizienz stufenweise erhöht, so dass es ab 2017 nur noch die Einstufungen A+++ bis D gelten.

An der Staubemissionsklasse eines Saugers lässt sich ablesen, wie sauber seine Abluft ist. Der Wert gibt an, wie viel Prozent des aufgenommenen Staubes durch das Gerät wieder in den Raum abgegeben wird. Dabei ist die Filterwirkung wesentlich. Gehört das Gerät in der Detailbewertung zur Klasse A, gelangen bei maximalem Luftstrom weniger als 0,02 % des eingesaugten Staubs wieder in den Raum. Bei Klasse B liegt der Rückfluss bei 0,02 - 0,08 %. In der Klasse G liegt der Wert bei mehr als 1,0 %. Die EU-Verordnung sieht vor, dass dieser Wert ab 2017 unter 1,00 % liegt.

Lautstärke in Dezibel (dB): Gemessen wurde hier die Lautstärke direkt am Gerät auf einem "Normteppich". Je nach Untergrund und eingestellter Leistung kann der Staubsauger als auch etwas leiser oder lauter sein. Ab 2017 dürfen neue Sauger nicht lauter als 80 dB sein. Im Vergleich liegt eine Spülmaschine bei max. 50 dB.

Bei der Reinigungsklasse werden Teppich- von Hartbodenreinigungsklassen unterschieden.

Teppichreinigungsklasse: Eine Einstufung in die Klasse A erhält ein Gerät, sofern die Reinigungsleistung bei 91 % für die Staubaufnahme bei Teppichen liegt. Pro Klasse sinkt der Wert um 4 %. Ab September 2014 gilt für Teppiche ein Mindestwert von 70 % - ab 2017 dann mindestens 75 %.
Hartbodenreinigungsklasse: Sie gibt an, wie gut das Gerät auf glattem Untergrund reinigt, also z. B.  auf Fliesen, Laminat oder Parkett. Ab September 2014 müssen die Geräte eine Reinigungsleistung von mindestens 95 % aufweisen. Ab 2017 steigt der Mindestwert auf 98 %.



Quelle: www.stromeffizenz.de

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